„Posted Workers“: Zwischen Regulierung und Invisibilisierung

Entsandte Arbeitnehmer stellen kein grundsätzlich neues Phänomen auf dem Arbeitsmarkt dar.Historisch sind ‚Wanderarbeiter‘ gut dokumentiert. In der europäischen Union jedoch kommtWanderarbeitern ein eigener Status zu, repräsentiert durch den Begriff „Posted Worker“. Mit der damitverbundenen ‚posted workers directive‘ und nationalen Umsetzungen soll transnationale abhängigeArbeit so reguliert werden, dass allzu große Schieflagen unterschiedlicher Arbeitsbedingungenvermieden werden. In unserer explorativen Studie gehen wir der Frage nach, wie die Regulierungensich in branchenspezifischer Praxis auswirken und wie sich die Lebens-und Arbeitsbedingungen von „Posted Workers“ gestalten. Dabei wird deutlich, dass diese Form von transnational mobiler Arbeitzwar ein persistentes Phänomen auf dem europäischen Arbeitsmarkt ist, die Akteure selber aberwenig sichtbar sind und die Umsetzungsdifferenzen zwischen europäischer und nationalenRegulierungsbemühungen Missbrauchsnischen öffnen.
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