Lebenswelt und Lebensform. Zum Verhältnis von Phänomenologie und Pragmatismus

Wer immer sich für das menschliche Handeln in der Welt interessiert – sei es unter soziologischen, sei es unter philosophischen Gesichtspunkten –, kommt an zwei philosophischen Paradigmen des 20sten Jahrhunderts nicht vorbei. Beide gehen davon aus, dass Wissen und Handeln aus der alltäglichen Lebenswelt zu erklären sei. Während aber die pragmatistische Theorietradition das Tun dem Wissen vorordnet, begreift die phänomenologische Tradition das Tun aus dem Wissen.

Beide Positionen sind für sich genommen defizitär und verweisen auf die jeweils andere. Die Beiträge dieses Buches fragen sowohl an empirischen Gegenständen wie theoretisch nach den Grenzen und den Möglichkeiten, beide Traditionen zu verbinden. So unterschiedlich die Antworten ausfallen, in ihrer Gesamtheit liefern sie einen seit vielen Jahren im deutschen Sprachraum vermissten Überblick über den Stand der Auseinandersetzung zwischen Phänomenologie und Pragmatismus und einen Einblick in einzelne Kontroversen.

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